
Fast jeder von uns hat irgendwann mit Zeichnen zutun gehabt. Ob das als Freizeitbeschäftigung, oder als Pflichtfach in der Schule war oder ist, spielt keine Rolle. Jeder weiß, dass die Hauptwerkzeuge Bleistift, Radiergummi bzw. Tusche, Pinsel und das Papier darstellen. Doch diese sind bloß Werkzeuge, welche den Erfolg nicht garantieren.
Zwei wichtigste Sachen muss man beim Zeichnen unbedingt beachten. Konstruktion und die Technik sind sehr wichtig.
Die zwei Sachen
Die Konstruktion
Die Konstruktion beinhaltet in sich wie das richtige Aufbau, Proportionen aller Gegenstände im Bild und deren Größenverhältniss zu einander, so auch die Perspektivische Verzehrung und Allgemeinkomposition, die dem Bild seine Tiefe und realistische Wirkung verleihen.
Die Technik
Mit der Technik verdeutlicht man Form, Oberfläche sowie die Lichtschattenverhältnisse.
“Architektur im Bild”

Im Grunde genohmen, ist der Anfang jedes Bildes “Architektur”, da man praktisch das Bild komplett von 0 an aufbaut.
Bei dem Aufbau geht es darum, die allgemeine Proportionen zu erfassen und diese in einfachere geometrische Formen zu zerlegen. Praktisch alles kann man in Würfel, Kegel, Kugel und Zylinder zerlegen.
Aus diesen enfachen Formen, enstehen später gewünschte Gegenstände, wie z.B. diese Bäume hier.

Besonders wichtig, sind die Proportionen bei den Zeichnungen, auf denen Menschen abgebildet sind.
Wenn man eine Vase oder einen Apfel, proportionell nicht korrekt zeichnet, fällt es auf dem Bild kaum jemandem auf. Doch wenn der selbe Fehler bei einem Menschen im Bild gemacht wird, ist es auf dem Bild sofort zu erkennen. Auch wenn der Betrachter nicht gleich versteht was ihn an diesem Bild eigendlich stört und was nicht stimmt, ist es trotzdem da. Gerade aus diesem Grund verbringen die Kunststudenten beim Anatomie lernen und Aktzeichnen viel Zeit.


Da das Modell ein lebendiger Mensch und keine Statue oder Puppe ist, wird man durch das Zeitlimit eingeschränkt. So muss man im Stande sein, die Proportionen und richtigen Verhältnisse in kürzester Zeit zu erfassen und auf das Papier richtig zu übertragen. Da die Grundlage für Aktzeichnen die Anatomie darstellt, wäre es vom Vorteil sich ein soches Buch zu zulegen.
Zu empfehlen wäre die Künstleranatomie von Gottfried Bammes “Der nackte Mensch”, da er die Formen vereinfacht und sehr plastisch aber gleichzeitig sehr konstruktiv darstellt.
Sehr nützlich sind die Aktzeichnungen mit Tusche. Dabei sollte man beachten, dass man sich auf das Licht Schatten Spiel einstellt und keine Konturen zeichnet.



Dabei muss man zwischen verschiedenen Flächen unterscheiden. Durch die verschiedene Helligkeit, kann man unterschiedliche Flächen sehr gut sichtbar machen und somit das Raumgefühl dem Bild verleihen.
Kurzzeit Zeichnungen (Skizzen)
Was für einen Künstler auch noch von einer großen Bedeutung ist, sind die kurzzeit Zeichnungen. Man kann sie eigendlich überall machen. Wie auf der Strasse, im Cafe’, auf dem Flughafen so auch in der Strassenbahn und dem Bus, bieten sich die besten Gelegenheiten die Menschen im Alltag auf der Zeichnung festzuhalten. Dabei sollte man versuchen, mit so wenig Linien wie möglich auszukommen und trotzdem den Charakter so gut wie möglich zu überbringen.
Ebenso interessant zu zeichnen sind Tiere. Dabei ist es sehr nützlich, eine kleine Wanderung in den Zoo zu unternehmen. Vergesst Bleistift und Papier nicht!
Aber eigendlich hat man fast immer etwas in der Nähe, was wert ist, gezeichnet zu werden.

Auf dem ersten Blick scheinen alle Linien sehr unordentlicn und kaotisch zu sein. Doch aus einer weiteren Entfernung betrachtet, sieht man sehr gut, was auf dem Bild abgebildet ist.
Bildaufteilung
Jedes Bild hat mehrere “Ebenen”, Vordergrund, Mittelgrund und Hintergrund. Dabei ist es wichtig, mit Hilfe von Kontrasten zu zeigen, welcher Gegenstand zu welcher Ebene gehört.
Die kontrastvollste Ebene, ist natürlich der Vordergrund. In diesem Bereich, ist die Strktur sehr stark hervorzuheben und die Schattengrenzen sollen scharf und dunkel sein.
Der Mittelgrund nimmt oft das meiste von dem Bild ein. Der hat auch Kontraste, doch nicht so starke wie der Vordergrund. Also das heißt, dass die Schattierungen nicht zu dunkel gezeichnet werden dürfen und die Struktur auch nicht zu markant hervorgehoben wird.
Was den Hintergrund anbetrifft, ist das die kontrastloseste Ebene. Alles, was zu dem Hintergrund gehört, sollte einen sehr ähnlichen Farbton haben. Also, es dürfen keine starke Schatten und keine sich hervorhebende Strukturen gezeichnet werden.
Fehler
Wenn man über die Konstruktion redet, kann man die Perspektive auf keinen Fall außer Acht lassen. Es ist jedem Klar, dass je weiter ein Gegenstand sich befindet, deso kleiner ist er. Die erste übung für die Perspektive ist es, einen einfachen Würfel zu zeichnen. Dabei sollte man beachten, dass die zu dem Betrachter am nächsten liegende Kannte, am Größten ist und die von dem Betrachter weggehende Kanten in der Ferne auf einen Punkt zulaufen.

Einer der größten Fehler, die man beim naturalistischen Zeichnen begehen kann, ist es den Himmel weiß zu lassen. Besonders schlimm ist das, wenn Sie auf dem Bild einen sehr hellen und sonnigen Tag festhalten wollen. Der Himmel ist an solchen Tagen meistens dunkel-blau. Alle Gegenstände, die weiß oder einfach nur hell sind, heben sich durch den dunkelen Himmel sehr stark hervor und strahlen praktisch. Wenn Sie sich an die Kindheit erinnern, ist der Fehler bei den jüngeren Zeichnern sehr beliebt. Sie lassen oft den Himmel weiß und malen die Wolken blau oder hellblau an.
Was noch bei einem blauen Himmel wichtig ist, nach oben hin, wird der Himmel dunkeler, da die Atmosphäre durch die wir gucken, dünner wird.
Der anderer Fehler, basiert auf dem oben genannten Problem der Ebenenaufteilung. Man darf kontrastmäßig nicht Vordergrund, Mittelgrund und Hintergrund in einen Topf schmeißen. Ebenso muss man unbedingt darauf acht geben, dass je weiter das Objekt von ihen entfernt ist, desto mehr nimmt es die Farbe von dem Hintergrund an. Z.B. ein Haus das sehr weit weg ist, hat einen sehr ähnlichen Farbton, wie der Wald und der Himmel danehben. So zeigt man, dass zwischen dem Gegenstand und dem Betrachter sehr viel “Luft” ist und dass der Gegenstand sich sehr weit weg befindet.
Sehr viele Menschen haben große Probleme beim Wald zeichnen. Wie das Sprichwort schon sagt, sehen viele angehende Künstler vor lauter Bäumen, den Wald nicht mehr.
Das Problem ist, dass diese sich viel zu sehr auf Einzelheiten und Kleinigkeiten im Bild konzentrieren, und die Gesamtmassen und die Allgemeinformen vergessen und außer Acht lassen. Einen Wald sollte man nicht als einzelne Bäume sondern als eine Gesamtmasse sehen.
Die Technik
Der Grundgedanke bei der Technik ist es, den Vormverlauf und die Struktur der Oberfläche des Gegenstandes für den Betrachter klar zu machen.
Bei der Technik, macht man immer Serien von Strichen, die paralell zueinander in Richtung der Vorm verlaufen. Dabei besteht eine Serie maximal aus 5 Strichen. Die nachkommende Serie sollte aber ein bischen anderen neigungswinkel haben doch ebenso fast in die selbe Richtung zeigen. Diese Regel muss man aus dem Grund beachten, weil am sonsten die Striche wie ein einfach gebauter Zaun aussehen würden und nicht mehr als Struktur wahrnehmbar wären.
Wenn man das Zeichnen erlernt, fängt man mit den einfachsten sachen an. Am besten eignen sich für übungen Apfel, Apfelsinen und einfachere Tassen.
Dabei sollte man beachten, dass man bei der Anwendung dieser Technik, aus den Äpfeln oder Apfelsinen, keine Kiwis macht.
Nach dem alle Hauptproportionen erfasst wurden und der grobe Aufbau fertig ist, kommt die Technik ins Spiel.
Eins der Hauptregeln der Technik, stellt die folgende Zeichnung dar.


Zuerst sollte man die Grenze von Licht und Schatten festlegen. Dann füllt man alle Schatten (Eigenschatten und Schlagschatten) komplett aus und verwischt diese mit dem Finger oder Wischer. Falls man sich entschließt mit dem Finger zu verwischen, könnte man einen Taschentuch um den Finger wickeln, um Verschmutzungen an den Händen zu vermeiden.
Dannach wird die Grenze zwischen Licht und Schatten unter die Lupe genommen. Da an dieser Stelle Licht in Schatten übergeht, ist die Struktur an dieser Stelle, am besten sichtbar. An der Stelle wo die Struktur in den Schatten übergeht, sollte man den Schatten noch dunkeler zeichnen.

Später geht man zu dem Schlagschatten über. Schlagschatten, ist immer der dunkelste Schatten. Dieser sollte aber nicht komplett mit der dunkelen Farbe ausgefühlt sein, am sonsten entsteht optisch ein Loch auf dem Blatt.
Nur wo der Gegenstand am weitesten aus der Zeichnung rausragen soll, muss der Schlagschatten an der Grenze zu dem Licht, richtig dunkel gezeichnet werden.

Dannach soltet ihr den Verlauf der Form mit Hilfe von Strichen zeigen. Dabei solltet ihr eure frühere Konstruktion nicht außer Acht lassen. Z.B. welche der Flächen (Seitenfläche, Vorderfläche u. Oberfläche) am hellsten ist und welche am dunkelsten.

Was ihr unbedingt hervorheben solltet, ist die Grenze zwischen den Flächen…in dem oberen Bild z.B. ist es die Grenze zwischen der Seiten- und der Vorderfläche.
Vergesst nicht, dass die Stellen die am weitesten weg sind, am kontrastlosesten sein sollen. Das heißt, das die Stellen fast die selbe Farbe, wie der Hintergrund haben sollen. Um den Effekt zu Stande zu kriegen, kann man die Stellen am Ende, einfach etwas ausradieren.
Jetzt habt ihr einen kurzen Einblick in den Bereich der Kunst machen können. Ich hoffe, dass ihr daraus was gelernt habt und auch nächste Woche, bei der ersten Unterrichtsstunde im Zeichnen, hier auf dem Blog dabei seid!
Copyright © 2009 Maxim Krioukov und Andrei Krioukov, alle Rechte vorbehalten.


















Bei den geheimnissvollen und aufregenden Weinproben die in der Hauptsaison sogut wie jede Woche angeboten werden, hat man jede menge köstlichen Spaß und super Unterhaltung.




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