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Fast jeder von uns hat irgendwann mit Zeichnen zutun gehabt. Ob das als Freizeitbeschäftigung, oder als Pflichtfach in der Schule war oder ist, spielt keine Rolle. Jeder weiß, dass die Hauptwerkzeuge Bleistift, Radiergummi bzw. Tusche, Pinsel und das Papier darstellen. Doch diese sind bloß Werkzeuge, welche den Erfolg nicht garantieren.

Zwei wichtigste Sachen muss man beim Zeichnen unbedingt beachten. Konstruktion und die Technik sind sehr wichtig.

Die zwei Sachen

Die Konstruktion

Die Konstruktion beinhaltet in sich wie das richtige Aufbau, Proportionen aller Gegenstände im Bild und deren Größenverhältniss zu einander, so auch die Perspektivische Verzehrung und Allgemeinkomposition, die dem Bild seine Tiefe und realistische Wirkung verleihen.

Die Technik

Mit der Technik verdeutlicht man Form, Oberfläche sowie die Lichtschattenverhältnisse.

“Architektur im Bild”

architektur

Im Grunde genohmen, ist der Anfang  jedes Bildes “Architektur”, da man praktisch das Bild komplett von 0 an aufbaut.

Bei dem Aufbau geht es darum, die allgemeine Proportionen zu erfassen und diese in einfachere geometrische Formen zu zerlegen. Praktisch alles kann man in Würfel, Kegel, Kugel und Zylinder zerlegen.

Aus diesen enfachen Formen, enstehen später gewünschte Gegenstände, wie z.B. diese Bäume hier.

baume

Besonders wichtig, sind die Proportionen bei den Zeichnungen, auf denen Menschen abgebildet sind.

Wenn man eine Vase oder einen Apfel, proportionell nicht korrekt zeichnet, fällt es auf dem Bild kaum jemandem auf. Doch wenn der selbe Fehler bei einem Menschen im Bild gemacht wird, ist es auf dem Bild sofort zu erkennen. Auch wenn der Betrachter nicht gleich versteht was ihn an diesem Bild eigendlich stört und was nicht stimmt, ist es trotzdem da. Gerade aus diesem Grund verbringen die Kunststudenten beim Anatomie lernen und Aktzeichnen viel Zeit.

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Da das Modell ein lebendiger Mensch und keine Statue oder Puppe ist, wird man durch das Zeitlimit eingeschränkt. So muss man im Stande sein, die Proportionen und richtigen Verhältnisse in kürzester Zeit zu erfassen und auf das Papier richtig zu übertragen. Da die Grundlage für Aktzeichnen die Anatomie darstellt, wäre es vom Vorteil sich ein soches Buch zu zulegen.

Zu empfehlen wäre die Künstleranatomie von Gottfried Bammes “Der nackte Mensch”, da er die Formen vereinfacht und sehr plastisch aber gleichzeitig sehr konstruktiv darstellt.

Sehr nützlich sind die Aktzeichnungen mit Tusche. Dabei sollte man beachten, dass man sich auf das Licht Schatten Spiel einstellt und keine Konturen zeichnet.

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Dabei muss man zwischen verschiedenen Flächen unterscheiden. Durch die verschiedene Helligkeit, kann man unterschiedliche Flächen sehr gut sichtbar machen und somit das Raumgefühl dem Bild verleihen.

Kurzzeit Zeichnungen (Skizzen)

Was für einen Künstler auch noch von einer großen Bedeutung ist, sind die  kurzzeit Zeichnungen. Man kann sie eigendlich überall machen. Wie auf der Strasse, im Cafe’,  auf dem Flughafen so auch in der Strassenbahn und dem Bus, bieten sich die besten Gelegenheiten die Menschen im Alltag auf der Zeichnung festzuhalten. Dabei sollte man versuchen, mit so wenig Linien wie möglich auszukommen und trotzdem den Charakter so gut wie möglich zu überbringen.

Ebenso interessant zu zeichnen sind Tiere. Dabei ist es sehr nützlich, eine kleine Wanderung in den Zoo zu unternehmen. Vergesst Bleistift und Papier nicht!

Aber eigendlich hat man fast immer etwas in der Nähe, was wert ist, gezeichnet zu werden.

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Auf dem ersten Blick scheinen alle Linien sehr unordentlicn und kaotisch zu sein. Doch aus einer weiteren Entfernung betrachtet, sieht man sehr gut, was auf dem Bild abgebildet ist.

Bildaufteilung

Jedes Bild hat mehrere “Ebenen”, Vordergrund, Mittelgrund und Hintergrund. Dabei ist es wichtig, mit Hilfe von Kontrasten zu zeigen, welcher Gegenstand zu welcher Ebene gehört.

Die kontrastvollste Ebene, ist natürlich der Vordergrund. In diesem Bereich, ist die Strktur sehr stark hervorzuheben und die Schattengrenzen sollen scharf und dunkel sein.

Der Mittelgrund nimmt oft das meiste von dem Bild ein. Der hat auch Kontraste, doch nicht so starke wie der Vordergrund. Also das heißt, dass die Schattierungen nicht zu dunkel gezeichnet werden dürfen und die Struktur auch nicht zu markant hervorgehoben wird.

Was den Hintergrund anbetrifft, ist das die kontrastloseste Ebene. Alles, was zu dem Hintergrund gehört, sollte einen sehr ähnlichen Farbton haben. Also, es dürfen keine starke Schatten und keine sich hervorhebende Strukturen gezeichnet werden.

Fehler

Wenn man über die Konstruktion redet, kann man die Perspektive auf keinen Fall außer Acht lassen. Es ist jedem Klar, dass je weiter ein Gegenstand sich befindet, deso kleiner ist er. Die erste übung für die Perspektive ist es, einen einfachen Würfel zu zeichnen. Dabei sollte man beachten, dass die zu dem Betrachter am nächsten liegende Kannte, am Größten ist und die von dem Betrachter weggehende Kanten in der Ferne auf einen Punkt zulaufen.

perspektive

Einer der größten Fehler, die man beim naturalistischen Zeichnen begehen kann, ist es den Himmel weiß zu lassen. Besonders schlimm ist das, wenn Sie auf dem Bild einen sehr hellen und sonnigen Tag festhalten wollen. Der Himmel ist an solchen Tagen meistens dunkel-blau. Alle Gegenstände, die weiß oder einfach nur hell sind, heben sich durch den dunkelen Himmel sehr stark hervor und strahlen praktisch. Wenn Sie sich an die Kindheit erinnern, ist der Fehler bei den jüngeren Zeichnern sehr beliebt. Sie lassen oft den Himmel weiß und malen die Wolken blau oder hellblau an.

Was noch bei einem blauen Himmel wichtig ist, nach oben hin, wird der Himmel dunkeler, da die Atmosphäre durch die wir gucken, dünner wird.

Der anderer Fehler, basiert auf dem oben genannten Problem der Ebenenaufteilung. Man darf kontrastmäßig nicht Vordergrund, Mittelgrund und Hintergrund in einen Topf schmeißen. Ebenso muss man unbedingt darauf acht geben, dass je weiter das Objekt von ihen entfernt ist, desto mehr nimmt es die Farbe von dem Hintergrund an. Z.B. ein Haus das sehr weit weg ist, hat einen sehr ähnlichen Farbton, wie der Wald und der Himmel danehben. So zeigt man, dass zwischen dem Gegenstand und dem Betrachter sehr viel “Luft” ist und dass der Gegenstand sich sehr weit weg befindet.

Sehr viele Menschen haben große Probleme beim Wald zeichnen. Wie das Sprichwort schon sagt, sehen viele angehende Künstler vor lauter Bäumen, den Wald nicht mehr.

Das Problem ist, dass diese sich viel zu sehr auf Einzelheiten und Kleinigkeiten im Bild konzentrieren, und die Gesamtmassen und die Allgemeinformen vergessen und außer Acht lassen. Einen Wald sollte man nicht als einzelne Bäume sondern als eine Gesamtmasse sehen.

Die Technik

Der Grundgedanke bei der Technik ist es, den Vormverlauf und die Struktur der Oberfläche des Gegenstandes für den Betrachter klar zu machen.

Bei der Technik, macht man immer Serien von Strichen, die paralell zueinander in Richtung der Vorm verlaufen. Dabei besteht eine Serie maximal aus 5 Strichen. Die nachkommende Serie sollte aber ein bischen anderen neigungswinkel haben doch ebenso fast in die selbe Richtung zeigen. Diese Regel muss man aus dem Grund beachten, weil am sonsten die Striche wie ein einfach gebauter Zaun aussehen würden und nicht mehr als Struktur wahrnehmbar wären.

Wenn man das Zeichnen erlernt, fängt man mit den einfachsten sachen an. Am besten eignen sich für übungen Apfel, Apfelsinen und einfachere Tassen.

Dabei sollte man beachten, dass man bei der Anwendung dieser Technik, aus den Äpfeln oder Apfelsinen, keine Kiwis macht.

Nach dem alle Hauptproportionen erfasst wurden und der grobe Aufbau fertig ist, kommt die Technik ins Spiel.

Eins der Hauptregeln der Technik, stellt die folgende Zeichnung dar.

technik

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Zuerst  sollte man die Grenze von Licht und Schatten festlegen. Dann füllt man alle Schatten (Eigenschatten und Schlagschatten) komplett aus und verwischt diese mit dem Finger oder Wischer. Falls man sich entschließt mit dem Finger zu verwischen, könnte man einen Taschentuch um den Finger wickeln, um Verschmutzungen an den Händen zu vermeiden.

Dannach wird die Grenze zwischen Licht und Schatten unter die Lupe genommen. Da an dieser Stelle Licht in Schatten übergeht, ist die Struktur an dieser Stelle, am besten sichtbar. An der Stelle wo die Struktur in den Schatten übergeht, sollte man den Schatten noch dunkeler zeichnen.

schema_01

Später geht man zu dem Schlagschatten über. Schlagschatten, ist immer der dunkelste Schatten. Dieser sollte aber nicht komplett mit der dunkelen Farbe ausgefühlt sein, am sonsten entsteht optisch ein Loch auf dem Blatt.

Nur wo der Gegenstand am weitesten aus der Zeichnung rausragen soll, muss der Schlagschatten an der Grenze zu dem Licht, richtig dunkel gezeichnet werden.

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Dannach soltet ihr den Verlauf der Form mit Hilfe von Strichen zeigen. Dabei solltet ihr eure frühere Konstruktion nicht außer Acht lassen. Z.B. welche der Flächen (Seitenfläche, Vorderfläche u. Oberfläche) am hellsten ist und welche am dunkelsten.

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Was ihr unbedingt hervorheben solltet, ist die Grenze zwischen den Flächen…in dem oberen Bild z.B. ist es die Grenze zwischen der Seiten- und der Vorderfläche.

Vergesst nicht, dass die Stellen die am weitesten weg sind, am kontrastlosesten sein sollen. Das heißt, das die Stellen fast die selbe Farbe, wie der Hintergrund haben sollen. Um den Effekt zu Stande zu kriegen, kann man die Stellen am Ende, einfach etwas ausradieren.

Jetzt habt ihr einen kurzen Einblick in den Bereich der Kunst machen können. Ich hoffe, dass ihr daraus was gelernt habt und auch nächste Woche, bei der ersten Unterrichtsstunde im Zeichnen, hier auf dem Blog dabei seid!

Copyright © 2009 Maxim Krioukov und Andrei Krioukov, alle Rechte vorbehalten.

Siebdruck

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Was Siebdruck eigendlich ist und wie man das Verfahren anwendet

Siebdruck ist ein Schablonen-Druckverfahren bei dem die Farbe durch eine Schablone auf das zu druckende Medium übertragen wird.

Das Medium kann Holz Metall oder Glas,  aber auch genauso gut Textilstoff, Kunststoff oder Papier sein.

Der Druckvorgang besteht aus dem Übertragen der  Farbe mit einem Gummirakel (Wischerähnliches Werkzeug) durch die Schablone auf das Medium.

Meistens besteht die Schablone aus einer lichtempfindlichen Kopierschicht, die beidseitig mit einer Beschichtungsrinne auf den in einem Rahmen gespanntes Siebdruckgewebe aufgetragen wird. Nach dem Auftragen der Kopierschicht, ist es wichtig diese in einem dunklen Raum trocknen zu lassen bevor man sie belichtet.

Sehr wichtig ist es, das Sieb vor dem Auftragen der Kopierschicht mit einer entfettenden Seife zu waschen, da kleine Fettpartikelchen den Siebstoff verstopfen können und somit das Beschichten mit der Kopierschicht verhindern können.

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Um die Schablone erstellen zu können, muss man das zu druckende Motiv auf eine durchsichtige Folie als eine Schwarzweiß-Zeichnung übertragen. Dabei dürfen auf dem Bild keine Graustufen, wie z.B. Verläufe, vorhanden sein! Die Verläufe müssen durch ein Rastern des Bildes imitiert werden.

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So entsteht eine “Schwarzdurchsichtig-Zeichnung” die bei der Belichtung eine große Rolle spielt und über den späteren Druck entscheidet.

Dabei müssen die schwarz bedruckten Flächen lichtundurchlässig sein, damit die darunterliegende Kopierschicht nicht belichtet wird. Denn das, was später von der speziellen Lampe, die einen hohen Anteil an UV-Strahlen aufweisen muss belichtet wird, farbundurchlässig wird. Der nicht belichtete Rest wird einfach mit Wasser ausgewaschen und das fertige Sieb wird vor dem Gebrauch getrocknet.

Die Vorbereitungen

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- Das Sieb

Die Originalsiebe werden aus Aluminium hergestellt und maschinell gespannt. Doch für unsere Zwecke reicht ein selbstgebautes Sieb. Die Materialien zur Herstellung des Siebes findet man fast in jedem Baumarkt. Nur das Siebdruckgewebe muss man in einem Fachgeschäft erwerben.

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Beim Siebstoff ist die Feinheit, Fäden pro cm, zu beachten. Z.B für Textildruck sind 45 Fäden pro cm vollkommen ausreichend. Für Papierdruck werden mehr Fäden benötigt.

Für das Sieb braucht man Holz, flache Metallecken, Schrauben (dürfen nicht zulang sein), Tackerbistole, Tackerklammern,  Leinwandzange und 4 Hände.

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Beim Herstellen eines Rahmens wäre empfehlenswert den Rahmen so genau wie möglich herzustellen. Also möglichst so, dass die gegenüberliegende Seiten gleich lang sind.

Das Siebdruckgewebe wird bei dem Zuschneiden an jeder Seite etwa 5 cm länger gelassen, als der Rahmen ist. Das besondere an dem Siebdruckgewebe ist, es muss total gegensätzlich gespannt werden als eine Leinwand. Zuerst werden die schräg gegenüberliegende Ecken gespannt und erst dann die Seiten. Dabei ist der Verlauf des Gewebes zu beachten. Im günstigsten Fall sollen alle Fäden paralell zu den Rahmenseiten verlaufen.

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Achtung: Beim spannen werden die Seiten doppelt gefaltet um Spannungsrisse im Siebdruckgewebe zu vermeiden, da das Gewebe sehr dünn und somit sehr empfindlich ist!

- Die Kopierschicht

Die Kopierschicht ist ebenfalls wie das Siebdruckgewebe und anschließend die Farben in einem Fachgeschäft oder an zahlreichen Internetshops zu erwerben.

Am besten wäre eine einfache wasserbeständige 2 Komponenten Kopierschicht.

Achtung: Falls Sie sich für solch eine Kopierschicht entscheiden, und ein Einsteiger sind, rühren Sie nicht den ganzen Eimer ein. Die Hälfte sollte für die ersten Versuche reichen, denn nach dem einrühren ist die Kopierschicht nur 3 Monate haltbar.

Die Lagerung sollte in einem Külschrank stattfinden (ebenso wie bei Photofilmen) !!!Aber keine Kühltruhe!!!

Vor dem Auftragen sollte man das Sieb beidseitig abwaschen. Dafür würde ein normaler Spülli und ein Küchenschwamm ausreichen. Wichtig ist, dass man nach dem Abwaschen die zu beschichtende Oberfläche nicht mehr mit den Händen anfasst! Natürlich wäre vor dem Beschichten jetzt auch erstmal das Trocknen angesagt.

Das Auftragen der Kopierschicht kann ruhig in einem hellen Raum  stattfinden da die Kopierschicht erst nach dem Trocknen lichtempfindlich wird. Dabei ist die Druckseite mit EINER und die Rakelseite mit ZWEI Schichten zu versehen. Der Trocknungsvorgang muss in einem vom Licht geschütztem Raum verlaufen. Dabei liegt die trocknungszeit bei 15 Minuten. Wenn mehr als 3 Schichten aufgetragen wurden, kann die Trocknungszeit bis zu einer Stunde ansteigen. Das trocknen soll bei einer Temperatur von 30 bis 40°C verlaufen. Da nur wenige im stande sein werden einen Trocknungskasten zu bauen oder zu erwerben, kann man das auch mit einem ganz normallen Fön machen. Dabei befestigt man es auf einer schwereren Unterlage und plaziert vor dem Sieb auf dem Boden. Das Sieb kann man an eine Wand anlehnen. Der Abstand zu dem Fön sollte schon so groß sein, dass euer Trocknungsraum nich abbrennt. Am besten nimmt man das Bad als den Trocknungsraum.

Falls die Siebe nicht gleich belichtet werden, müssen sie in einem komplett lichtlosem Raum gelagert werden.

- Das Motiv

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Das Motiv, welches auf eine Folie zu übertragen ist, kann eigendlich in jedem Copyshop gedruckt werden. Dabei wäre empfehlenswert die Datei, falls das Motiv mit einem Programm erstellt wurde, in PDF umzuwandeln. Falls Sie eine andere Datei zur Verarbeitung abgeben, könnten höhere Gebühren anfallen.

Wichtig ist, dass nach dem Druck die schwarzen stellen auf der Folie undurchsichtig werden. Da dies meistens nicht der Fall ist, wäre vom Vorteil das selbe Motiv auf 2 Folien drucken zu lassen und diese anschließend übereinander zu legen und zu verkleben.

Bedenken Sie, alles was auf ihrem Motiv schwarz ist, kann später mit jeder beliebigen Farbe gedruckt werden. Der Rest wird aber die Farbe von dem Medium beibehalten.

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- Die Belichtung

Als Lichtquelle wird heutzutage eine Metallhalogenid Lampe verwendet die einen hohen UV-Anteil besitzt. Dabei geht die Leistung solcher Lampen von 1000 bis 3000 Watt. Da wir uns solch einen luxus nicht leisten können, werden wir mit einer normalen 75 Watt Kaktuslampe auskommen müssen.

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Diese sollte so über dem Sieb platziert sein, dass der Lichtspot die ganze Zeichnung einigermaßen gleichmäßig bestrahlt. Die Praxis zeigt, dass wenn euer Sieb gut trocken ist, ist die Belichtungszeit aus einer 60 cm großen Entfernung 20 bis 25 Minuten. (ist im Grunde genommen ebenso Schichtmengen abhängig)

Das Sieb wird auf ein Tischchen, das mit einem nichtreflektierenden schwarzen Stoff überzogen ist, und von der Rakelseite in den Rahmen reinpasst, draufgelegt. Das Motiv wird auf das Sieb draufgelegt und mit einer Glasplatte angepresst. Achtet bitte darauf, dass die Glasplatte sauber ist und keine Schatten auf das Sieb wirft. Die Ränder des Lichtspots könnt ihr besser sehen wenn ihr die Lampe etwas hin und her bewegt.

Nachdem die Zeit abgelaufen ist, wird erst das Licht ausgemacht und erst dann wird die Glasplatte und das Motiv entfernt.

Anschließend werden die nicht belichteten Stellen mit Wasser ausgewaschen. Am besten kann man das mit einem ganz normalen Duschkopf durchführen.

- Der Druck

siebdruckfarben

Nun wird gedruckt. Bevor man druckt, sollte man sichergehen, dass euer Sieb trocken ist.

Jetzt müsst ihr sicher gehen, dass euer Sieb die Farbe nur an der Stelle durchlässt, an der es erwünscht ist. Schaut durch das Sieb auf eine starke Lichtquelle. Falls ihr an manchen Stellen Löcher entdeckt, wäre es vom Vorteil diese zu “stopfen”. Dafür könnt ihr wieder die Kopierschicht benutzen. Ein Bischen davon auf ein Teelöffel nehmen (vergesst nicht den Behälter wieder lichtdicht zu verschließen) und dann mit einem Pinsel auf das Sieb aufzutragen. Dann natürlich noch trocknen und möglichst auch gleichzeitig belichten…

Jedenfalls wenn alle Löcher wieder zu sind, kann man das Sieb benutzen.

Wenn ihr auf ein T-Shirt druckt, wäre es nicht schlecht, das T-Shirt auf ein Brett aufzuziehen und darauf gut mittig auszurichten.

Achtung, wichtig ist, dass  ihr das Brett noch mit einem stärkeren Papier überzieht.

Nun wird das Sieb auf die vorgesehene Stelle auf dem T-Shirt plaziert, und ausgerichtet. Der Rahmen des Siebes sollte nicht auf dem T-Shirt direkt aufliegen, da das ganze Sieb über dem Medium schweben soll. Als Abstandhalter kann man einfach 2 längere 1 bis 2 cm dicke Holzstöcke verwenden die man unter den Rahmen legt. So erreicht man, dass nur beim Rakeln das Sieb das Medium berührt und nach dem Druck wieder von dem Medium weg ist. Besonders wichtig ist es beim Textildruck, da wenn das Sieb und der Stoff zusammenkleben bleiben, kann die Farbe von dem Stoff weiter eingesogen werden. Das kann zu Verläufen und unregelmäßigkeiten bei dem Bild führen.

Es ist immer vom Vorteil, wenn 2 Menschen zusammenarbeiten. Beim Druck sollte einer von beiden das Sieb andrücken und vom Verrutschen sichern und der andere rakeln.

rakel

Beim rakeln ist es wichtig genügend Farbe auf das Sieb zu geben. Denkt daran, dass wenn ihr einfach zuviel Farbe nehmt, könnt ihr die Farbe dann mit einem Spachtel wieder einsammeln, wenn aber die Farbe nicht reicht, wird das Motiv nicht komplett gedruckt. Also ruhig viel Farbe draufgeben.

Bei dem Durchrakeln solltet ihr das Sieb so weit runterdrücken, bis das Sieb den Stoff berührt.

drucken

Das wichtigste ist, dass eure Farbe nicht zu flüssig ist und nicht von alleine durch das Sieb durchfließt. Doch auch bei viel zu dickflüßigen Farbe können Probleme beim durchdringen des Siebes auftreten!

Falls Sie zum Drucken auf dem Papier Acryl genohmen haben, solltet ihr das Sieb sofort nach dem Drucken auswaschen! Dabei soltet ihr auf die Wassertemperatur Acht geben. Acryl erhärtet auch im warmen Wasser.

Empfehlenswert wären natürlich die Siebdruckfarben von denen man genügend in Internetshops und im Fachhandel findet.

Nach dem Waschen und Trocknen, kann das Motiv wieder gedruckt werden da die Kopierschicht sich nicht auswäscht.

- Das Entschichten

Bei dem Erwerb der Kopierschicht, wäre es nützlich auch den dazugehörigen Entschichter gleich zu kaufen.

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Wenn ihr das beschichtete Sieb für andere Motive benutzen wollt, müsst ihr das Sieb wieder Entschichten. Dabei soltet ihr besser Gummihandschuhe tragen, da der Entschichter nicht besonders gut für die Haut ist.

(Die Einweggummihandschuhe kann man relativ günstig in der nächsten Apotheke erwerben.)

Einfach den Entschichter auf einen Schwamm oder weichen Lappen geben und beidseitig auf die Kopierschicht auftragen. Einwirken lassen und mit einem Hochdruckreiniger abspühlen.

Wer keinen eigenen Hochdruckreiniger besitzt, kann zu einer Tankschtelle mit einer Waschanlage fahren und den dort stationierten Hochdruckreiniger gegen Entgelt benutzen.

Nachdem die Kopierschicht runter ist, kann man wieder von Vorne beginnen.

Viel Spass beim Experimentieren!

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p.s. wenn der Artikel Sie interessiert hat, gibt es bei Wikipedia einen noch ausführlicheren Artikel über Siebdruck mit vielen Extras und Erklärungen.

Kunstunterricht

Ab sofort kann hier jeder in Richtung Kunst dazulernen.
Viel Spass!!!

Einen wunderschönen Morgen/Tag/Abend meine Damen und Herren. Vor kurzem ist mir eine unvergessliche Reise gelungen die ich meinerseits wahrscheinlich nie vergessen werde und die ich mit euch gerne teilen würde.

Dies war die Reise in den eins der größten Weinanbaugebieten Deutschlands, an die Mosel.

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Um genauer zu sein, befand ich micht in der Nähe von Cochem an der Mosel, in Bruttig-Fankel. Das ist eine kleine Stadt, die eigendlich aus 2 Dörfern besteht (Bruttig und Fankel) die so nah an einander waren, dass die zu einer Stadt ernannt wurden.

 

Bruttig

Bruttig

So war ich in dem Teil das früher Bruttig war, bei dem Weingut Schunk.

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Alleine das schöne verputzte und sehr gepflegte Haus macht schon den passenden Eindruck, der dann noch durch die Freundlichkeit und Warmherzigkeit der Besitzer einfach nur unvergesslich wird!

Doch nur dabei bleibt es nicht. Die weitere Überaschung erwartet denjenigen der sich bereit erklärt die köstlichen und aromatischen Weine zu probieren. Diese sind so vielfaltig und elegant, dass jeder den passenden Wein für den eigenen Geschmack findem wird.

flaschenreiheBei den geheimnissvollen und aufregenden Weinproben die in der Hauptsaison sogut wie jede Woche angeboten werden, hat man jede menge köstlichen Spaß und super Unterhaltung.

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Was kann man zu Bruttig-Fankel sagen… Das ist ein sehr schöner und idylischer Ort an dem man sich total ruhig und geborgen fühlt. Das einzige was die absolute Ruhe stören kann, sind die Traktoren die aber in dem Teil des Landes garnicht wegzudenken sind, da es einfach die Hauptmaschienen sind, die Winzer dieser Gegend benutzen.

Doch was diese Gegend in sich verbirgt erfährt man erst wenn man auf die unglaublich märchenhafte Wanderwege tritt. Nichts ist dort gewöhnlich, man sieht immerwieder etwas neues und überaschendes.

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Wenn man sich dann doch dazu entschließt geheimnissvolle Wege zu beschreiten, bekommt man ein richtiges Farbenschauspiel.

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Ausserdem ziert fast jedes Dorf mindestens ein architektonisches Kunstwerk.

Alles in einem ist die Gegend von Bruttig-Fankel ein wunderbarer Ort um sich alleine, mit dem Freundeskreis oder mit der Familie zu erhollen, etwas neues dazu zu lernen und einfach nur Spaß zu haben.

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Fankel

 

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